ICH HABE ANGST VOR NADELN, BESONDERS VOR EIGENINJEKTIONEN. WAS KANN ICH TUN
- Post 25. August 2015
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Im Grunde gibt es für dieses Problem nur 3 Lösungen.
Man vermeidet den Einsatz von injizierbaren Anabolika komplett. Leider handelt es sich hierbei um eine denkbar schlechte Lösung, denn damit wäre der Anwender zum Einsatz oral wirksamer Stoffe gezwungen. Tabletten sind in der Regel 17-alpha-alkyliert, was sie zu einer potentiellen Gefahr für die Leber machen. Von daher wird der Einsatz von höchstens sechs Wochen geraten. Eine Sechs-Wochenkur reicht allerdings nicht aus, um haltbare Ergebnisse zu erzielen. Desweiteren wäre der Athlet nicht in der Lage, ein wirksames Testosteronprodukt zu verwenden. Im Prinzip hätte man auf viele wirksamen Steroide keinen Zugriff, wenn man das Injizieren vollständig vermeiden wollte.
Die andere Möglichkeit wäre, man fragt seinen Hausarzt, ob er die Injektionen vornehmen kann. In der Regel sträuben sich die Ärzte nicht davor, solange der Athlet offen mit ihm über die Thematik redet. Wenn das nicht klappt, dann kann man auch seinen Trainingspartner, die Freundin oder Ehefrau bitten.
Schlussendlich kann man sich auch zusammenreißen, seine Angst überwinden und den Injektionsvorgang selbst erlernen. Auf lange Sicht gesehen ist dies sichedich die beste der gebotenen Lösungen, da sich der Athlet damit in keinerlei Abhängigkeit anderer begibt. Gerade bei täglichen oder zweitäglichen Injektionen ist diese Lösung anzuraten.
