ICH BENUTZE EINE GERINGE DOSIS „WINSTROL DEPOT IN MEINEN STEROIDPAUSEN. NUN HABE ICH GEHÖRT, DASS DAS NICHT SINNVOLL SEI. WENN DAS STIMMT, WARUM IST ES DANN NICHT RATSAM
- Post 25. September 2015
- Zugriffe: 9145
Bei dem beschriebenen Vorgehen handelt es sich um das sogenannte „Bridging", was als Überbrückung von einer Steroidkur zur nächsten zu verstehen ist. Der Gedanke dahinter ist der, dass weniger Muskelmasse zwischen zwei Kuren abgebaut werden soll, wenn der Athlet zwischendrin ein mildes Steroid benutzt, das die Eigenproduktion kaum hemmt. Diese Praktik wird zumeist von Sportlern angewendet, die entweder Angst vor einem möglichen Muskel- und Kraftverlust haben (psychisches Problem), ständig in Topform sein müssen (z. B. Models) oder einfach nicht aufgeklärt sind.
Das Bridging ist nämlich, halten wir uns den eigentlichen Zweck einer Steroidpause vor Augen, sinnlos. Denn zwischen zwei Kuren sollte man versuchen, die Eigenproduktion schnellstmöglich wieder in Gang zu kriegen, um eine längerfristige bzw. endgültige Unterdrückung zu vermeiden. Zudem sollen die Steroidrezeptoren eine Verschnaufpause erhalten, um anschließend wieder frisch und aufnahmebereit zu sein. Beides wird durch die Einnahme selbst geringer Mengen vornehmlich milder Anabolika verhindert. Die Rezeptoren müssen weiterhin Steroidmoleküle aufnehmen und die Eigenproduktion wird dennoch gehemmt, auch wenn ein mildes Steroid, wie z. B. Stanozolol es darstellt, weniger stark in den eigenen Hormonhaushalt eingreift, als beispielsweise Testosteron oder Metandienon es tun. Von diesen Tatsachen ausgehend, kann vom Bridging nur abgeraten werden.

