KANN ICH WÄHREND DER KUR AB UND ZU ALKOHOL TRINKEN, ODER IST DAS GENERELL VERBOTEN?
- Post 27. August 2015
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Nun, generell verboten ist es nicht, sich ab und zu mal „einen zu genehmigen". Allerdings sollte sich der Athlet über ein paar Dinge im Vorfeld klar sein.
Alkohol ist ein Östrogen-Agonist und kann bei sensiblen Anwendern ab einer gewissen Menge zu Wasserspeicherung und Gynäkomastie führen. Insbesondere Bier mit seinem zusätzlichen Hopfenanteil ist dafür bekannt. Gerade während einer Kur können somit einige Negativwirkungen anaboler Steroide verstärkt werden.
KANN ICH EIN DEPOT TESTOSTERON UND STANOZOLOL IN EINER SPRITZE AUFZIEHEN UND INJIZIEREN
- Post 26. August 2015
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Nein, ölbasierende und wasserbasierende Steroide sollten niemals zusammen in einer Spritze aufgezogen werden, da sich ansonsten Abszesse bilden können.
Allerdings kann man ölbasierende Steroide, wie z. B. „Deca Durabolin" und „Testoviron 250" und wasserbasierende Präparate, wie z.B. „Winstrol Depot" und „HCG", miteinander in derselben Spritze aufziehen.
ICH HABE ANGST VOR NADELN, BESONDERS VOR EIGENINJEKTIONEN. WAS KANN ICH TUN
- Post 25. August 2015
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Im Grunde gibt es für dieses Problem nur 3 Lösungen.
Man vermeidet den Einsatz von injizierbaren Anabolika komplett. Leider handelt es sich hierbei um eine denkbar schlechte Lösung, denn damit wäre der Anwender zum Einsatz oral wirksamer Stoffe gezwungen. Tabletten sind in der Regel 17-alpha-alkyliert, was sie zu einer potentiellen Gefahr für die Leber machen. Von daher wird der Einsatz von höchstens sechs Wochen geraten. Eine Sechs-Wochenkur reicht allerdings nicht aus, um haltbare Ergebnisse zu erzielen. Desweiteren wäre der Athlet nicht in der Lage, ein wirksames Testosteronprodukt zu verwenden. Im Prinzip hätte man auf viele wirksamen Steroide keinen Zugriff, wenn man das Injizieren vollständig vermeiden wollte.
SIND SPEZIELLE SUPPLEMENTS WÄHREND DER KUR VON VORTEIL
- Post 22. August 2015
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Ja, definitiv. Da anabole Steroide die Creatinsynthese stark anregen, ist der Einsatz von Creatin Monohydrat sehr zu empfehlen.
Die meisten gängigen „Fatburner" sind ebenfalls eine sinnvolle Ergänzung. Gemeint sind keine thermogenen Supplements mit Ephedra und Coffein, sondern die für den eigentlichen Zweck vollkommen unwirksamen Supplements, welche in der Regel eine Mischung aus Cholin, Inositol, Methionin, L-Carnitin etc. enthalten. Die genannten Wirkstoffe verhindern eine Fettanlagerung in der Leber und den Arterien, was speziell bei der Verwendung anaboler Steroide von Vorteil sein kann. L-Carnitin stärkt und schützt zudem das Herz.
Speziell wer an den Einsatz von Stanozolol denkt, sollte an die Verwendung von Omega-3-Fettsäuren, wie sie z. B. in Fischöl Vorkommen, denken. Omega-3-Fettsäuren senken bewiesenermaßen den Cholesterinspiegel und schützen somit vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Eine tägliche Zufuhr von 6g Fischöl wird zu diesem Zweck empfohlen, optimal für Steroidanwender sind 10g Fischöl/Tag.
ICH STARTE DEMNÄCHST EINE SECHSZEHNWÖCHIGE TESTOSTERON-KUR MIT 750MG TESTOSTERON ENANTAT. WIEVIEL KILOGRAMM MUSKELN WERDE ICH IN DIESER ZEIT ZULEGEN
- Post 21. August 2015
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Diese Frage ist zu allgemein, um sie beantworten zu können. Der zu erwartende Zuwachs hängt von vielen Faktoren ab. Neben der Genetik spielen das Training und die Ernährung eine mitentscheidende Rolle. Wenn man während der Einnahme wie ein Spatz isst oder nur halbherzig trainiert, dann wird man nicht mit den bestmöglichen Zuwächsen belohnt.
Sicherlich braucht man sich nicht, wie in früheren Jahren bei Massekuren üblich, mit allem, was einem in den Weg kommt, vollzustopfen. Man muss allerdings unbedingt auf eine aus-reichende Protein- und generell Nährstoffversorgung achten. Mindestens 3-4g Protein pro Kilogramm Körpergewicht und Tag sollten es schon sein.
ICH HABE VOR EINEM JAHR MIT DEM TRAINING BEGONNEN UND MÖCHTE BALD WIE EIN RICHTIGER PROFI-BODYBUILDER AUSSEHEN. WAS SOLL ICH NEHMEN UND WIEVIEL
- Post 20. August 2015
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Diese Frage ist zu allgemein, um sie beantworten zu können. Der zu erwartende Zuwachs hängt von vielen Faktoren ab. Neben der Genetik spielen das Training und die Ernährung eine mitentscheidende Rolle. Wenn man während der Einnahme wie ein Spatz isst oder nur halbherzig trainiert, dann wird man nicht mit den bestmöglichen Zuwächsen belohnt.
BEEINFLUSSEN ANABOLIKA MEINE NATÜRLICHE HORMONPRODUKTION UND WIE KANN ICH DEM ENTGEGENWIRKEN ODER AUSWEICHEN
- Post 19. August 2015
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Die klare Antwort lautet „Ja, exogen zugeführte Hormone (Anabolika) beeinflussen die natürliche Hormonproduktion."
Sobald Testosteron oder dessen Abkömmlinge von außen zuführt werden, sinkt mit der Zeit die selbstproduzierte Menge, egal welches Steroid man dabei verwendet.
Allerdings haben die verschiedenen Steroide hierbei nicht allesamt denselben starken Effekt. Als Faustregel gilt, je androgener ein Steroid ist. desto schneller und stärker die Unterdrückung der Eigenproduktion. Die einzigen Ausnahmen stellen hier Nandrolonderivate wie Nandrolon Decanoat und Trenbolon dar, welche zwar eher mittelmäßig androgen wirken, dennoch die Eigenproduktion in Windeseile lahmlegen. Allerdings basiert dieser Effekt auf der Progesteronwirkung, welche speziell für diese Wirkstoff gruppe charakteristisch ist.
Testosterone Cypionate - Beschreibung, Dosierung, PCT
- Post 18. August 2015
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Testosteron cypionate ist so wie Enanthate und Heptylate Testosteron injizierbar. Es ist öllöslich. Es ist ein starkes Androgen und als anabol wirkend, leicht aromatisierend. Nach der Anwendung wird der Pegel von Testosteron während zwei Wochen steigen. Halbwertszeit beträgt etwa 8-9 Tage, so dass die Injektion kann einmal wöchentlich angewandt werden. In der Praxis werden die Testosteroncypionat und Enanthate, alle 5 bis 7 Tage angewendet werden bis ein konstantes Niveau des aktiven Bestandteils erzeugen. Die Menge des Wirkstoffs ist abhängig von den Zielen und Entwicklungsstufen des Benutzers. Steroidanfänger im ersten Zyklus anwenden 200/250 mg wöchentlich und erzielen solide Muskelwachstum, während die fortgeschrittene Anwender 400/500 mg alle fünf Tage injizieren, und dies erreicht tolle und hervorragende Ergebnisse.
Anabolika bei Frauen
- Post 17. August 2015
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In diesem hochbrisanten Kapitel soll es nicht um die ethische Frage gehen, ob Steroidgebrauch bei Frauen vertretbar ist oder nicht. Diese Frage muss sich jede Frau, die über die Anwendung von Steroiden nachdenkt, selbst beantworten. Dieses Kapitel soll vielmehr eine Hilfe sein, die Hintergründe zu verstehen, die am meisten gemachten Fehler bei der Anwendung zu verhindern und über die manchmal irreversiblen Nebenwirkungen aufzuklären.
Die Wirkungsweise von Steroiden
- Post 13. August 2015
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Die Physiologie von anabolen/androgenen Steroiden ist ein sehr komplexes Thema. Eine exakte Darstellung aller biochemischen Vorgänge, die bei der Einnahme von Steroiden im Körper ablaufen, ist fast unmöglich. Dennoch möchten wir dem Leser einen allgemeinen, vereinfachten Überblick zu diesen Abläufen geben, da ein gewisses Hintergrundwissen und Verständnis von grundsätzlicher Bedeutung sind. Da Sportler ausschließlich an den leistungsfördernden Eigenschaften von Steroiden interessiert sind, wollen wir uns in diesem Kapitel hauptsächlich mit deren Auswirkungen auf die Muskelzelle beschäftigen.
Allgemeines über Steroide
- Post 12. August 2015
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Aufgrund der heutigen Situation denkt nahezu jeder bei dem Wort Steroide sofort an anabole Steroide, dem Laien besser unter dem Namen Anabolika bekannt. Dabei wird häufig vergessen, dass die Bezeichnung „Steroide" eigentlich nur der Oberbegriff für verschiedene Steroidhormone ist. Deren Vertreter sind die Nebennierenrindenhormone (Gluco- und Mineralcorticoide), die weiblichen Sexualhormone (Östrogene und Gestagene) sowie die männlichen Sexualhormone (Androgene). Wir wollen uns in diesem Buch ausschließlich mit der zuletztgenannten Version beschäftigen. Deren wichtigster Vertreter, das Testosteron, hat der Leser schon im vorhergehenden Kapitel kennengelernt. Wenn auf den nun folgenden Seiten der Ausdruck „Steroide" ohne eine nähere Beschreibung zu lesen steht, ist damit die Gruppe der anabolen/androgenen Steroide gemeint.


